Vernoe13 03
Inhaltsverzeichnis
Grundlagen II: Episoden, Praktiken und Strukturen
Worum geht es?
Vernetzte Öffentlichkeiten lassen sich, wie jedes soziale Phänomen, auf unterschiedlichen Ebenen beschreiben.
- Welche Beobachtungs- und Beschreibungsebene - Episoden, Praktiken, Strukturen - ist die richtige für welche Fragen?
- Wie wirken Strukturen und Handeln wechselseitig aufeinander ein?
- Kann man das alles auch nicht so soziologisch-abstrakt, sondern anschaulich erklären?
Weiterführende Literatur und Links
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Fragen (und Antworten)
Zu Praktiken:
Fände es vor allem für eine Typologisierung von Netz-Praktiken spannend die vorgeschlagenen Dimensionen von Regeln, Relationen und Codes (Schmidt 2009:47ff) sowie die Social-Web-Praktiken der drei verschiedenen Management-Kategorien (Identitäts-, Beziehungs-, Informationsmanagement) auszubauen. Sind ja alles eher disperse Praktiken (nach Schatzkis Praktikendefinition). Daher würde mich interessieren, wie man die z.B. mit von Nick Couldry ([1] 2012: Media, Society, World. Social Theory and Digital Media Practice, S. 44 ff) vorgeschlagenen Praktikenkategorien kombinieren könnte. Also zum Beispiel: (1) Searching and search enabling, (2) Showing and being shown, (3) Presencing, (4) Archiving
Jan Schmidt's Kategorien sind in der Social Media Empirie einfach sehr schwer eindeutig zu bestimmen, während Nick Couldrys Praktiken schon "intuitiver" erscheinen, leider aber eben nicht so (sozial-)theoretisch fundiert sind.
- Kann man beides sinnvoll miteinander kombinieren?
- Lassen sich Schmidt's Praktikenkategorien überhaupt den Kategorien dispers und integrativ zuordnen? (Zur Unterscheidung von integrativ-dispersiv bei Schatzki siehe z.B. Stock:2011, S. 16 [2]
Spannende Frage! Da muss ich mal drüber nachdenken, und schauen, inwieweit ich in der Vorlesung hier in die Tiefe gehen kann. Aber eine tolle Anregung! --Janschmidt (Diskussion) 13:37, 4. Apr 2013 (CEST)